Akupressur

48. TCM Kongress Rothenburg, 23.-27. Mai 2017

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Meridiane

Meridiane sind Leitbahnen, auf denen das Qi und Blut (xué) durch den Körper ziehen und ihn versorgen.

Die meisten Akupunkturpunkte befinden sich auf ihnen. Die Verläufe dieser Leitbahnen sind nur zu geringen Anteilen mit denen von Blutgefäßen oder Nervenbahnen identisch. Wird jedoch radioaktive Substanz in Akupunkturpunkte injiziert, können sie sichtbar gemacht werden. Während einer Behandlung mit Akupunktur, Moxibustion oder Tuina wird der Verlauf des Meridians oft sehr genau vom Behandelten gespürt. Nach dem Tode sind die Meridiane nicht mehr nachweisbar.
Es gibt zwölf Hauptmeridiane auf jeder Körperseite, die entweder vom Oberkörper zu den Fingerspitzen, von den Fingerspitzen zum Gesicht, vom Gesicht zu den Zehen oder von den Zehen zum Oberkörper verlaufen. Sie verbinden oben mit unten und innen mit außen und sind nach den ihnen zugeordneten Organen benannt: Lungen-, Dickdarm-, Magen-, Milz-, Herz-, Dünndarm-, Blase-, Nieren-, Perikard-, Dreifacherwärmer-, Gallenblasen- und Lebermeridian.
Ren Mai und Du Mai sind zwei weitere Meridiane, die ineinander übergehend entlang der Körpermittellinie über Gesicht, Brust, Bauch, Perineum, Wirbelsäule und Hinterkopf verlaufen. Unter vielen Funktionen gilt der Ren Mai als Reservoir des Yin und der Du Mai als Reservoir des Yang. Sie gehören zu den acht „wundersamen“ Meridianen, die alle u.a. als Reservoir dienen. Es gibt noch weitere Arten von Meridianen, von denen hier nur noch die tendinomuskulären (Sehnen- und Muskelmeridiane) genannt werden sollen. Sie sind den Hauptmeridianen zugeordnet und verteilen deren Qi durch feine Verästelungen in die äußeren Hautschichten und in die (nach Vorstellung der TCM existierenden) feinen Zwischenräume zwischen den Muskeln. Sie sind die äußerste Schicht des Körpers. Sind sie durch einen pathogenen Faktor wie z.B. Wind-Kälte blockiert, treten in diesem Bereich Schmerzen auf. Ist das Qi des pathogenen Faktors stärker als das körpereigene Qi, wird dieser tiefer in den Körper eindringen; die Kopf- und Gliederschmerzen verschwinden dann und es zeigen sich stattdessen dann z.B. Symptome der Lunge.