Die Chinesische Medizin ist sicherlich die besterforschte Medizintheorie und -praxis neben der westlichen Universitätsmedizin und wird auf Hochschulniveau gelehrt.
Im Folgenden stellen wir Ihnen Studien zur Wirksamkeit der Chinesischen Medizin zu bestimmten Themenfeldern vor. Dies werden wir nach und nach für Sie ausbauen.
Arznei- und Heilkräutertherapie
Ein chinesisch-amerikanischer Übersichtsartikel, der 2020 veröffentlicht wurde, untersucht die Frage nach der klinischen Evidenz für die Anwendung Chinesischer Arzneimittel-Therapie bei Nahrungsmittel-Allergien und Ekzemen. Anne Hardy fasst hier die Ergebnisse zusammen und gibt eine Übersicht über die verwendeten Rezepturen.
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Arznei- und Heilkräutertherapie
Eine aktuelle klinische Meta-Analyse zeigt: Chinesische Arzneimittel sind bei der Behandlung akuter Harnwegsinfekte ebenso effektiv wie Antibiotika. Ob Cranberry eine vorbeugende Wirkung hat, lässt sich bisher nicht eindeutig belegen.
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Akupunktur
Die Schwangerschaftsraten bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) sind höher, wenn die begleitende Akupunktur hauptsächlich in der Zeit vor sowie am Tag des Embryotransfers stattfindet. Außerdem sollte für die Akupunktur am Tag des Embryonentransfers ein modifiziertes Paulus-Protokoll verwendet werden. – Zwei neuere Meta-Analysen zu diesem Thema werden im folgenden Artikel zusammengefasst.
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Tuina
Verbessert sich das Ergebnis, wenn Schlaganfall-Patient:innen zusätzlich zur Physiotherapie Tuina-Massage oder andere traditionelle Massageformen erhalten? Das haben spanische Forscher:innen in einer Metaanalyse untersucht. Das Ergebnis: Insbesondere Tuina verbessert die motorische Funktion und reduziert die Spastizität der Muskeln.
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Akupunktur
Orthopäd:innen der RWTH Aachen untersuchten im Rahmen einer Metaanalyse von einer Vielzahl an Studien die Frage, welches Akupunktur-Protokoll am besten bei Kreuzschmerzen hilft. Verglichen wurden standardisierte Akupunktur-Protokolle, Sham-Akupunktur, individuelle Akupunktur, Ohr-Akupunktur, Elektroakupunktur und Akupunktur in Kombination mit Transkutaner Elektrischer Nervenstimulation (TENS).
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Akupunktur, Arznei- und Heilkräutertherapie
Das Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) ist eine chronische Erkrankung, die mit einer Dysregulation des Immunsystems, des autonomen Nervensystems und des Energiestoffwechsels verbunden ist. Insbesondere als Folge einer Corona-Infektion ist sie neuerdings bekannt geworden, die Erkrankung wird aber bereits seit mehr als 40 Jahren von der WHO als neurologische Erkrankung eingestuft. Wie die TCM sie sieht, und welche TCM-Therapien bei CFS helfen erläutert dieser Artikel.
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Im Oktober 2022 wurde eine große epidemiologische Studie der Universität Freiburg veröffentlicht, bei der knapp 12.000 Patient:innen aus Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm, die zwischen Oktober 2020 und März 2021 am Corona-Virus erkrankt waren, befragt wurden. Die Studie zeigt, welche Symptome und Symptom-Cluster Monate nach der Erkrankung häufig auftreten, und welche Risikofaktoren es gibt.
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Akupunktur, Arznei- und Heilkräutertherapie
Akupunktur zur Behandlung von Endometriose-Schmerzen ist ein anerkannter Bestandteil der integrativen Medizin. Die 2020 veröffentlichte S2-Leitlinie der Dt. Gesellschaft für Gynäkologie gibt für die Behandlung mit Akupunktur, Elektroakupunktur und Moxibustion eine „Kann“-Empfehlung, sie hat in kontrollierten klinischen Studien gleich gut abgeschnitten wie Placebo oder Standard Care. Eine Übersicht über aktuelle Studien zur Wirkung von Akupunktur und Kräutertherapie bei Endometriose.
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Akupunktur
Zwei neuere Meta-Analysen, die sich kritisch mit der Battlefield Akupunktur auseinandersetzen, zeigen - so ihre Autor:innen - dass sich die Battlefield Akupunktur, wenn überhaupt, nur für den Akutfall eigne. Danach ergebe sich nach der aktuellen Datenlage kein Vorteil durch Langzeitanwendung. Einer der Autoren beurteilt die bisherigen Studien als qualitativ niedrig und wirft ihnen methodische Schwächen vor. Eine Zusammenfassung dieser Studien finden Sie hier.
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Akupunktur
Die sogenannte „Battlefield acupuncture“ (BFA) wurde 2007 für die schnelle und effektive Schmerzbekämpfung in der Notaufnahme eines Krankenhauses oder in Lazaretten entwickelt. Sie nutzt eine Auswahl von fünf Punkten der Ohrakupunktur, ist im Notfall schnell anzuwenden, hat geringe Nebenwirkungen, erfordert wenig Überwachung, wird von den Patient:innen gut angenommen und ist kostengünstig. Auch bei chronischen Schmerzen zeigen Studien ihre Wirksamkeit – u.a. zur Reduktion von Opioiden.
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Arznei- und Heilkräutertherapie
Chinesische Arzneimittelrezepturen werden in China seit mehr als 2000 Jahren zur Behandlung von Ein- und Durchschlafstörungen eingesetzt. Auch in den westlichen Ländern verbreitet sich diese Therapie mit Chinesischen Arzneimitteln. Inzwischen wird die Wirksamkeit der Rezepturen in klinischen Studien erforscht, auch die pharmakologischen Wirkmechanismen der Kräuter bei der Behandlung von Schlafstörungen werden untersucht. Der Artikel fasst einige wichtige Studien sowie Informationen zu den häufigsten Kräuterkombinationen zusammen.
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Akupunktur
Eine kürzlich veröffentlichte Meta-Analyse belegt, dass Krebsschmerzen durch Akupunktur und Akupressur signifikant gelindert werden können. Die Autoren empfehlen deshalb, Akupunktur und Akupressur in die klinische Praxis zu integrieren, um den Gebrauch von Opiaten zu reduzieren und die damit verbundenen Nebenwirkungen zu vermeiden.
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In Deutschland gibt es inzwischen zahlreiche Forschungseinrichtungen, Universitäten, Kliniken und Stiftungen, die sich mit Traditioneller Chinesischer Medizin befassen. Eine Übersicht zu den Einrichtungen, den klinischen Methoden und den jeweils bearbeiteten Forschungsprojekten steht hier zum Download bereit.
Die AGTCM entwickelt und sichert die Zukunft der Chinesischen Medizin.
Wir sind die ersten Ansprechpartner für die Politik und Wissenschaft und setzen uns für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung durch TCM ein.
Die AGTCM – Fachverband für Chinesische Medizin – ist seit 1954 ein renommierter interdisziplinärer Fachverband, der sich der fundierten Ausbildung und Förderung der Chinesischen Medizin in all ihren Facetten widmet.
Unsere vier TCM-Kooperationsschulen bieten in Deutschland Seminare und Ausbildungen in den Bereichen Akupunktur, Chinesische Arzneimitteltherapie, Westliche Arzneikräuter, Diätetik, Qi Gong und Tuina an. Eine Vielzahl weiterer praxisorientierter Kurse, wie beispielsweise spezielle Kurse zur chinesischen Diagnostik, klinische Seminare oder Workshops zu aktuellen TCM-Themen umfassen das Angebot dieser spezialisierten und zertifizierten Ausbildungszentren. Die AGTCM organisiert zudem Studienreisen nach China.
Die Ausbildung an unseren Kooperationsschulen richtet sich an Heilpraktiker:innen, Ärzte und Ärztinnen, Physiotherapeut:innen, Masseur:innen, Hebammen und Angehörige anderer Heilberufe sowie alle Interessierte, die sich umfassend mit der Chinesischen Medizin auseinandersetzen möchten. Die in Kooperation mit den TCM-Schulen erstellten Schulungskonzepte verbinden traditionelles Wissen mit modernen Lehrmethoden wie beispielsweise dem Behandeln von „echten“ Patient:innen unter Supervision. So gelingt es, eine praxisnahe und qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung zu gewährleisten.
Die AGTCM veranstaltet den jährlich stattfindenden TCM Kongress Rothenburg, der zu den renommiertesten und größten internationalen TCM-Kongressen außerhalb Asiens gehört. Darüber hinaus bieten wir unseren Mitgliedern umfangreiche Services wie Fachartikel, Veröffentlichungen aktueller Studien, politische Interessensvertretung, Mitarbeit in internationalen TCM-Organisationen und eine ständige Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die etablierten Medien und auf Social Media.
Die AGTCM legt großen Wert auf die Verbindung zwischen klassischer Chinesischer Medizin und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dabei wird stets die Authentizität und Wirksamkeit der traditionellen Heilmethoden in den Mittelpunkt gestellt. Wir laden Sie ein, mehr über die faszinierende Welt der Chinesischen Medizin zu erfahren und von unserem Expert:innenwissen zu profitieren. Nutzen Sie hierzu unsere Info-Kanäle auf unserer Website, Facebook, Instagram, YouTube oder unseren Podcast.
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