20.08.2025
In diesem Beitrag soll das Thema „Restless-Legs-Syndrom“ aus Sicht der TCM beschrieben werden. Kein leichtes Unterfangen, da „Restless-Legs-Syndrom“ natürlich nicht in der klassischen TCM-Literatur zu finden ist.
Wenn man die Begriffe „Restless-Legs-Syndrom“ sowie „chinese medicine“ in der wissenschaftlichen Datenbank PubMed eingibt, finden sich immerhin 80 Einträge mit Referenzen auf medizinische Artikel. Insgesamt finden sich in der medizinischen Publikationsdatenbank „PubMed“ aktuell mehr als 380.000 Studien bzw. Artikel zum Themenbereich TCM, darunter auch Veröffentlichungen in angesehenen Fachzeitschriften wie dem "American Journal of Chinese Medicine". Insbesondere seit der Verleihung des Nobelpreises für Medizin an die chinesische Pharmakologin Tu Youyou im Jahr 2015 wird im Bereich der TCM verstärkt geforscht. Tu Youyou isolierte den zur Behandlung von Malaria eingesetzten sekundären Pflanzenstoff Artemisinin zum ersten Mal im Jahr 1971 aus dem in der chinesischen Heilkunde seit langem verwendeten Einjährigen Beifuß.
Die Traditionelle Chinesische Medizin bietet die Möglichkeit, diverse Krankheitsbilder zu adressieren. Dabei erfolgt nach einer gezielten Diagnostik die Therapie nach einem Stufenplan, der Verhalten, Ernährung, Phytotherapie und äußere Anwendungen wie Akupunktur, Schröpfen oder Moxibustion umfasst. Verhalten und Ernährung kann jede Patientin und jeder Patient selbst beeinflussen, was die Selbstverantwortung stärkt und einen Teil des Reizes ausmacht, den die TCM für viele Menschen hat.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Herangehensweise der TCM an Erkrankungen: Diese haben laut diesem seit Jahrhunderten bewährten Medizinsystem multifaktorielle Ursachen, weshalb auch die Therapieansätze multifaktoriell ausfallen können und auf den individuellen Patienten / die individuelle Patientin zugeschnitten werden. Ähnliche personalisierte Ansätze finden sich auch in anderen traditionellen Heilsystemen wie der Tibetischen Medizin, Ayurveda, Unani und Siddha-Medizin in Indien, sowie natürlich auch zunehmend in unserer sogenannten Schulmedizin, beispielsweise bei personalisierten Krebstherapien oder der Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Unterschieden. Auch die Anpassung der Medikamente an das Körpergewicht der Patient:innen fällt in diese Kategorie.
Es lässt sich also sagen: TCM behandelt nicht Befunde, sondern Befinden. Sie eignet sich besonders zur Vorbeugung von Krankheiten und kann unterstützend dazu beitragen, dass akute Erkrankungen nicht chronisch werden. Auch bei der Rehabilitation kann sie sinnvoll eingesetzt werden. Wir TCM-Ärzte und Ärztinnen betrachten die Traditionelle Chinesische Medizin dabei nicht als alternatives, sondern als integratives Medizinsystem. TCM wird nicht anstelle der Schulmedizin eingesetzt, sondern in Absprache mit den behandelnden Kolleg:innen. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Wohle der Patient:innen ist immer die beste Methode.
Doch zurück zum „Restless-Legs-Syndrom“ aus Sicht der TCM:
Energetisch identifiziert die TCM bei diesem Syndrom möglicherweise Feuchte-Hitze sowie leere Hitze, die zu Schleim- und Blut-Stagnation in den Luo-Gefäßen in den Beinen führen. Sicherlich spielt auch innerer Wind eine Rolle. Einer Rezeptur aus chinesischen Kräutern (Tian ma gou teng yin (Gastrodiae und Uncariae-Dekokt)) zur Behandlung von innerem Wind sowie der entsprechenden Rezeptur aus westlichen Kräutern ist der folgende Teil des Artikels gewidmet.
Die in diesem Abschnitt vorgestellte Rezeptur wirkt innerem Wind entgegen und kann somit bei „Restless-Legs-Syndrom“ mit den entsprechenden Symptomen eingesetzt werden. Innerer Wind kann sich aus einem Leber-Blut- sowie Leber- und Nieren-Yin-Mangel entwickeln. Natürlich kann auch der äußere „Pathogene Faktor“ Wind in den Körper eindringen und dort zu der Entwicklung eines inneren Windes beitragen; doch die Bereitschaft dazu, ein Leber- und Nieren-Yin-Mangel, muss vorhanden sein.
Typische Symptome eines inneren Windes sind: Restless-Legs-Syndrom, Kopfschmerzen, Vertigo (Drehschwindel), Tinnitus (Ohrensausen) und in schweren Fällen: Unruhezustände, Brechreiz, Palpitationen (Herzklopfen) mit Angstzuständen sowie unkontrollierbare Muskelkontraktionen. Typisch für inneren Wind ist, dass die Beschwerden die Lokalisation regelmäßig ändern.
Innerer Wind in Kombination mit aufsteigendem Yang sowie einer Schleim-Stagnation kann zu Tremor (Zittern), Bewusstseinsverlust, Lähmungen im Bereich der Gesichtsnerven, Hemiplegie (Lähmungen einer Körperhälfte), Aphasie (Unfähigkeit zu Sprechen) sowie Schlaganfällen führen. In der chinesischen Medizin wird bei Vorliegen eines inneren Windes einerseits das Symptom – also der innere Wind – behandelt. Dazu kommen in vielen Rezepturen Mineralien zur Anwendung. Andererseits wird die Ursache, also der Blut- und Yin-Mangel, behandelt.
• Rhz. Gastrodiae (Tianma) 3 g Kaiserkraut
• Ram. cum Uncus Uncariae (Gouteng) 4 g Kaiserkraut
• Concha Haliotidis (Shijueming) 6 g Kaiserkraut
• Fr. Gardeniae (Zhizhi) 3 g Ministerkraut
• Sclerotium Poria Cocos (Fuling) 4 g Polizeikraut
• Rdx. Scutellariae baicalensis (Huangqin) 3 g Ministerkraut
• Hb. Leonuri heterophyllus (Yimucao) 3 g Polizeikraut
• Rdx. Cyathulae (Chuanniuxi) 4 g Polizeikraut
• Ctx. Eucommiae (Duzhong) 3 g Polizeikraut
• Ram. Loranthi (Sangjisheng) 3 g Polizeikraut
• Caulis Polygoni multiflori (Yejiaoteng) 4 g Polizeikraut
Wirkung:
Beruhigt die Leber
Beruhigt inneren Wind
Bewegt das Blut
Tonisiert Leber und Nieren
Klärt Hitze
Indikation:
Unruhe
Kopfschmerzen
Drehschwindel
Ohrensausen
Ein Gefühl der aufsteigenden Hitze im Bereich des Kopfes
Schlafstörungen, bzw. unruhiger Schlaf
Lebhafte Träume
In schweren Fällen:
Taubheitsgefühl und Krämpfe der Extremitäten
Halbseitige Lähmungen
Entsprechende westliche Krankheitsbilder:
Restless-Legs-Syndrom
Essentielle Hypertonie (hoher Blutdruck)
Renale Hypertonie (hoher Blutdruck, durch eine Nierenerkrankung bedingt)
Insult (Schlaganfall)
TIA (Transitorische ischämische Attacken)
Cerebrovaskuläre Insuffizienz (Durchblutungsstörung des Gehirns)
Spastik der Extremitäten (Krämpfe im Bereich der Gliedmaßen)
Hypertensive Encephalopathie (Schädigung des Gehirns durch zu hohen Blutdruck)
Trigeminusneuralgien (Schmerzen im Bereich der Gesichtsnerven)
Muskelfibrillationen (Muskelzuckungen)
Insomnia (Schlaflosigkeit)
Aphasie (Sprachstörungen)
Epilepsie (Krampfanfälle)
Zunge: roter Zungenkörper
Puls: gespannt (xian) und schnell (shuo)
Die Rezeptur „Tian ma gou teng yin“ wirkt innerem Wind entgegen, kühlt Hitze, bewegt und tonisiert das Leber- und Nieren-Yin. Sie wurde entwickelt, um einen hohen Blutdruck zu senken, der aufgrund eines inneren Windes sowie eines aufsteigenden Leber-Yang entsteht. Wenn das Leber-Yang aufsteigt, verursacht es in Kombination mit innerem Wind Symptome wie: Restless-Legs-Syndrom, Cephalaea (Kopfschmerzen), Vertigo (Drehschwindel), Tinnitus (Ohrensausen) sowie eine Hitze im Kopfbereich. Des Weiteren kann ein aufsteigendes Leber-Yang zu Schlafproblemen führen. Wenn ein Aufsteigen des Leber-Yang besonders stark vorliegt, können sich Taubheitsgefühle bzw. Krämpfe in den Extremitäten, oder – in extrem schweren Fällen – Hemiplegie (halbseitige Lähmung) entwickeln. Die Rezeptur „Tian ma gou teng yin“ wirkt den soeben beschriebenen Symptomen entgegen.
Zur Analyse der einzelnen Kräuter der Rezeptur:
Die Kaiserkräuter Rhz. Gastrodiae (Tianma), Ramulus cum Uncus Uncariae (Gouteng) und Concha Haliotidis (Shijueming) vermindern ein aufsteigendes Leber-Yang und beruhigen inneren Wind. Die Ministerkräuter Fr. Gardeniae (Zhizhi) und Rdx. Scutellariae baicalensis (Huangqin) wirken einer Leber-Qi-Stagnation entgegen. Zusätzlich sind sie thermisch kühlend und wirken damit dem aufsteigenden Leber-Yang entgegen. Das erste Polizeikraut, Herba Leonuri heterophyllus (Yimucao), ist ein blutbewegendes Kraut. Durch die Verwendung eines blutbewegenden Krauts soll verhindert werden, dass das Blut durch das aufsteigende Leber-Yang übermäßig stark in den Bereich des Kopfes geleitet wird. Die Wirkungen der weiteren Polizeikräuter: Rdx. Cyathulae (Chuanniuxi) leitet das Qi abwärts. Zusätzlich nährt es in Kombination mit Ctx. Eucommiae (Duzhong) und Ramulus Loranthi (Sangjisheng) das Leber- und Nieren-Yin. Caulis Polygoni multiflori (Yejiaoteng) und Sclerotium Poria Cocos (Fuling) wirken Shen (Geist) beruhigend.
Als Kaiserkraut dieser Rezeptur dienen Olivenblätter (Folium Olivae). Diese beruhigen die Leber sowie inneren Wind und eignen sich hervorragend, um Hypertonie (Bluthochdruck) aufgrund von Feuchter-Hitze und einem aufsteigenden Leber-Yang zu behandeln. Unterstützt werden sie durch verschiedene Ministerkräuter: Zwei davon sind Löwenzahn (Herba et Rdx. Taraxaci) und Frauenmantel (Herba Alchemilliae). Diese Kräuter leiten Feuchte-Hitze im Bereich der Leber aus, und können eingesetzt werden, um inneren Wind bei einer vorhandenen Leber-Qi-Stagnation zu beruhigen. Frauenmantel (Herba Alchemilliae) ist immer dann indiziert, wenn ein aufsteigendes Leber-Yang zu seitlichen Kopfschmerzen führt.
Löwenzahn (Herba et Rdx. Taraxaci) und Frauenmantel (Herba Alchemillae) sind zusätzlich Botschaftskräuter dieser Rezeptur, da sie einen Bezug zur Leber herstellen.
Auch die folgenden drei Kräuter dienen als Ministerkräuter: Die bittere, thermisch kühle Melisse (Folium Melissae) beruhigt aufsteigendes Leber-Yang, klärt Herz-Feuer und beruhigt das Shen. Odermennig (Herba Agrimoniae) befindet sich in der Rezeptur, um Feuchte-Hitze auszuleiten. Passionsblume (Herba Passiflorae) befindet sich als beruhigendes Kraut in der Rezeptur. Vogelmiere (Herba Stellaria media) ist ein leicht süßes, salziges, thermisch kühles Kraut. Dieses Polizeikraut tonisiert das Herz- und Lungen-Yin, klärt Hitze und kann eingesetzt werden, um das Blut zu nähren. Interessant ist die Kombination der Vogelmiere (Herba Stellaria media) mit einem weiteren Polizeikraut, den Mariendistelsamen (Fructus Cardui mariae). Diese beiden Kräuter tonisieren das Yin und leiten Feuchtigkeit aus. Wenn sie gemeinsam mit dem Kaiserkraut eingenommen werden, eignet sich die Kombination dieser drei Kräuter, um inneren Wind zu beruhigen und das Blut zu bewegen, ohne dabei das Yin zu verletzen. Als letztes Polizeikraut dieser Rezeptur dient ockergelber Hohlzahn (Herba Galeopsidis). Dieser nährt das Nieren-, Magen- und Lungen- Yin und wirkt damit den bitteren, ausleitenden Kräutern entgegen.
Gingko
Pharmazeut. Name: Gingko bilobae folium (Chin.: Yinguoye)
Botanischer Name: Gingko biloba L.
Englischer Name: Maidenhair Tree
Verwendete Teile: Blätter
Geschmack: bitter, leicht süß
Thermische Wirkung: neutral
Organzuordnung: Herz, Lunge
Dosierung: 1,5-4,5 g
Funktionen:
Olive
Pharmazeut. Name: Olivea folium
Botanischer Name: Olea europaea L.
Englischer Name: Olive
Verwendete Teile: Blätter
Geschmack: bitter
Thermische Wirkung: neutral
Organzuordnung: Leber, Gallenblase
Dosierung: 3-9 g
Funktionen:
Engelwurz (Angelikawurzel)
Lateinischer Name: Radix Angelicae archangelicae
Englischer Name: Garden Angelica, holy ghost
Verwendete Teile: Wurzel
Geschmack: scharf, leicht bitter und süß
Thermische Wirkung: warm
Organzuordnung: Lunge, Dickdarm, Magen
Funktionen:
Ackerschachtelhalm
Lateinischer Name: Herba Equiseti
Englischer Name: Shave-grass
Verwendete Teile: Kraut
Geschmack: bitter, adstringierend, fad
Thermische Wirkung: kühl
Organzuordnung: Blase, Niere, Lunge, Dickdarm
Funktionen:
als Tee zubereitet/gekocht:
als Rohdroge, ungekocht
Frauenmantel
Lateinischer Name: Herba Alchemillae
Englischer Name: Lady`s mantel
Verwendete Teile: Kraut
Geschmack: bitter, adstringierend
Thermische Wirkung: kühl
Organzuordnung: Leber
Funktionen:
Löwenzahn
Lateinischer Name: Herba et Radix Taraxaci (Chin.: Pugongyin)
Englischer Name: Dandelion
Verwendete Teile: Kraut und Wurzel
Geschmack: bitter, süß
Thermische Wirkung: kalt
Organzuordnung: Leber, Magen
Funktionen:
Färberdistel
Lateinischer Name: Flos Carthamie (Chin.: Honghua)
Englischer Name: Safflower
Verwendete Teile: Blüten
Geschmack: scharf
Thermische Wirkung: warm
Organzuordnung: Herz, Leber
Funktionen:
Petersilienwurzel
Lateinischer Name: Radix Petroselini
Englischer Name: Parsley
Verwendete Teile: Wurzel
Geschmack: süß
Thermische Wirkung: warm
Organzuordnung: Milz, Leber
Funktionen:
Mariendistel
Lateinischer Name: Fructus Cardui mariae
Englischer Name: Milk thistle, lady`s milk
Verwendete Teile: Frucht
Geschmack: bitter
Thermische Wirkung: kühl
Organzuordnung: Leber, Magen, Dickdarm
Funktionen:
Passionsblume
Lateinischer Name: Herba Passiflorae
Englischer Name: Passion Flower
Verwendete Teile: Kraut
Geschmack: neutral
Thermische Wirkung: kühl'
Organzuordnung: Herz, Niere, Lunge
Funktionen:
Rosenblüten
Lateinischer Name: Flos Rosae
Englischer Name: Rose
Verwendete Teile: Blütenblätter
Geschmack: süß und adstringierend
Thermische Wirkung: kühl#
Organzuordnung: Herz, Magen
Funktionen:
Schafgarbe
Lateinischer Name: Herba Millefolii
Englischer Name: Milfoil, common yarrow
Verwendete Teile: Kraut
Geschmack: bitter, süß
Thermische Wirkung: neutral
Organzuordnung: Leber, Milz, Blase
Funktionen:
Süßholz
Lateinischer Name: Radix Glycyrrhizae (Chin.: Gancao)
Englischer Name: Liquorice, sweet wort
Verwendete Teile: Wurzel
Geschmack: süß
Thermische Wirkung: neutral
Organzuordnung: Herz, Lunge, Milz (alle 12 Meridiane)
Funktionen:
Hopfen
Lateinischer Name: Strobulus Lupuli
Englischer Name: Hop
Verwendete Teile: (weibliche) Blüte
Geschmack: bitter, leicht adstringierend und scharf
Thermische Wirkung: kühl
Organzuordnung: Herz, Leber, Niere, Magen, Blase
Funktionen:
Literaturempfehlungen:
Ploberger, F. (2013) Krankheitsbilder in der Traditionellen Chinesischen Medizin; Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten, 3. Auflage, Schiedlberg: Bacopa.
Ploberger, F. (2017) Westliche und traditionell chinesische Heilkräuter, Schiedlberg: Bacopa.
Ploberger, F. (2020) Das große Buch der westlichen Kräuter aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin, 5. Auflage, Schiedlberg: Bacopa.
Bildnachweis: Depositphotos/AGTCM

https://www.florianploberger.com/
Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Tibetische Medizin
TCM-Arzt, Tibetologe. Internationale universitäre und interdisziplinären Lehrtätigkeit und zahlreiche Publikationen. Präsident der ÖAGTCM. Von der Direktion des Men-Tsee-Khang (Institut für Tibetische Medizin und Astrologie in Dharamsala, Nordindien) mit der Übersetzung des bedeutendsten Werkes der Tibetischen Medizin (rgyud bzhi) beauftragt.
Direktor der "Alliance of Research and Development of Traditional Medicine, Complementary Medicine and Integrative Medicine" der Fudan University in Shanghai. 2019 wurde er zum Mitglied der Redaktion des "American Journal of Chinese Medicine" ernannt.
AGTCM-Arbeitsgruppe „Westliche Kräuter in der TCM“, TCM-Arzt, Univ.-Lektor, Tibetologe, Fachbuchautor, Präsident der Österreichischen Ausbildungsgesellschaft für Traditionelle Chinesische Medizin (ÖAGTCM).
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