Der Artikel erläutert, wie das traditionelle westliche Heilkraut Mönchspfeffer aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin angewendet werden kann. Im Zentrum steht prämenstruelles Brustspannen als typisches PMS-Symptom. Aus westlicher Sicht wird die Wirkung von Mönchspfeffer vor allem damit erklärt, dass er einen erhöhten Prolaktinspiegel senken kann. Da Prolaktin bei vielen Frauen stressbedingt dauerhaft erhöht ist, kann dies zu Brustspannen, ausgeprägtem PMS, Zyklusstörungen und auch einer verminderten Fruchtbarkeit führen.
Aus Sicht der TCM gehören prämenstruelles Brustspannen, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen und ein unregelmäßiger Zyklus zum Muster der Leber-Qi-Stagnation. Mönchspfeffer wird als leicht warmes, bitteres und scharf-aromatisches Kraut mit Bezug zu Leber, Niere und Uterus beschrieben. Er bewegt stagniertes Leber-Qi, wirkt absenkend und lindert dadurch Beschwerden vor der Menstruation. Ergänzend wird Akupunktur empfohlen, besonders in der prämenstruellen Phase.
Noch gezielter kann Mönchspfeffer in Kombination mit weiteren Kräutern eingesetzt werden. Vorgestellt wird eine Rezeptur, die bei PMS, Brustspannen, Zyklusunregelmäßigkeiten und stressbedingten Beschwerden unterstützen soll. Zudem kann Mönchspfeffer laut Artikel auch bei Kinderwunsch hilfreich sein, wenn Stress, PMS und Zyklusunregelmäßigkeiten die Empfängnis erschweren. Insgesamt zeigt der Beitrag einen integrativen, eher sanften Behandlungsansatz, der traditionelles westliches und östliches Wissen verbindet.
Dieser Artikel wurde in der Naturheilpraxis 04/2024 veröffentlicht. Wir danken dem Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung.
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