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Die Lunge in der TCM

Der Artikel beschreibt die Lunge in der Traditionellen Chinesischen Medizin als zentrales Organ zwischen Außen- und Innenwelt. Sie ist nicht nur für die Atmung zuständig, sondern auch für die Bildung und Verteilung von Qi sowie für die Verteilung der Körperflüssigkeiten. Dabei arbeitet sie eng mit Herz, Milz und Niere zusammen. Ist dieses Zusammenspiel gestört, kann es nach der TCM zu Beschwerden wie Husten, Kurzatmigkeit, Schwitzen, Schleimbildung oder allgemeiner Schwäche kommen. 

Besonders anfällig ist die Lunge demzufolge für äußere pathogene Faktoren wie Wind-Kälte und Wind-Hitze. Außerdem wird ihr in der TCM die Emotion Trauer zugeordnet; langanhaltender Kummer kann demnach das Lungen-Qi schwächen. Vorgestellt werden typische Muster wie akute äußere Belastungen, Lungen-Qi-Leere, Lungen-Yin-Leere und Schleimretention in der Lunge, jeweils mit charakteristischen Symptomen und therapeutischen Ansätzen aus der Akupunktur. 

Ein weiterer Schwerpunkt ist Long- und Post-Covid. Der Beitrag berichtet über eine Pilotstudie, in der TCM-Verfahren wie Akupunktur, Kräutertherapie, Diätetik, Tuina und Qigong bei vielen Betroffenen zu einer deutlichen Symptomlinderung beigetragen hätten. Abschließend betont der Artikel die Bedeutung von gesunder Atmung, regelmäßigem Lebensrhythmus, ausgewogener Ernährung, Bewegung und ausreichend Ruhe, um die Lungenfunktion zu stärken und Regeneration zu fördern

Dieser Artikel wurde in der AKOM 11/2023 veröffentlicht. Wir danken dem Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung.
https://akom.media/

Bildnachweise:
Depositphotos/AGTCM

Heilpraktikerin, Sporttrainerin, Biologin
Naturheilpraxis, Praxis für Chinesische Medizin
Zentrum für Bewegungskultur und gesunde Lebensweise
Liethberg 6
24576 Bad Bramstedt

Dr. rer. nat. Martina Bögel, promovierte im Fachbereich Biologie. Sie war viele Jahre in der medizinischen Grundlagenforschung und angewandten Medizinischen Forschung tätig mit Networking zu nationalen und internationalen Meinungsbildnern. Hierbei verantwortet sie in einem mittelständischen Unternehmen den Bereich Medizinische Wissenschaft/ Klinische Forschung. Seit 2012 praktiziert sie als Heilpraktikerin mit eigener TCM Praxis in Hamburg und Bad Bramstedt. Sie hat darüber hinaus über 30 Jahre Erfahrung als Sporttrainerin im Bereich Prävention und Rehabilitation vorzuweisen. Ihr aktueller Schwerpunkt liegt hierbei im Qigong. Martina Bögel hat Zertifizierungen der AGTCM im Bereich Akupunktur, Arzneimittellehre und Tuina erworben. Sie ist Autorin von medizinischen Fachartikeln und Referentin in Patientenforen. Martina Bögel leitet einen Qualitätszirkel der AGTCM in Hamburg-Fischbek und engagiert sich im Team der QAW (Qualitätskommission Aus- und Weiterbildung) der AGTCM.

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