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Das Bi-Syndrom in der TCM: Wirbelsäulen- und Gelenkschmerzen

Einer Studie zufolge verursachen Rücken- und Gelenkschmerzen in Deutschland über 38 Millionen Arztbesuche im Jahr. Sie bedingen einen großen Anteil der Krankheitstage. Schmerzzustände und Bewegungseinschränkungen am muskuloskelettalen Apparat werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin unter dem Begriff Bi-Syndrom zusammengefasst.

Nach der TCM-Theorie gibt es äußere und innere Ursachen für Wirbelsäulen- und Gelenkschmerzen. Äußere Ursachen sind hauptsächlich Haltungsfehler, Bewegungsmangel und pathogene klimatische Einwirkungen wie übermäßiger Wind, Kälte und Feuchtigkeit. Zu den inneren Ursachen zählen Ernährungsfehler, Stoffwechselstörungen und übermäßige Emotionen wie Wut, Zorn, Stress, Schock oder Ängste. All diese Faktoren können zu Muskelverspannungen, Kontrakturen, Verklebungen der Faszien, Bänderschwäche und Wirbelfehlstellungen führen. Letztlich beruhen sie auf einer Disharmonie des Qi und des Blutes.

Die TCM basiert auf einer differenzierten Beschreibung der Krankheitsursachen. Im Folgenden werden das mit Beschwerden des Bewegungsapparats verbundene Bi-Syndrom und seine Behandlung beschrieben.

Akutes Bi-Syndrom

Das akute Bi-Syndrom entwickelt sich meistens auf Grund einer allgemeinen Schwächung des Wei-Qi (Abwehr-Qi) und durch Einwirkung eines exogenen pathogenen Faktors wie Wind, Kälte, Hitze oder Feuchtigkeit in übermäßigem Maße. Zu den weiteren Gründen zählen Traumen, Überanstrengung und Bewegungsmangel.

Chronisches Bi-Syndrom

Ein chronisches Bi-Syndrom kann sich aus einem akutem Bi-Syndrom entwickeln. Allgemein entsteht es auf Grund einer Schwäche des Blutes (Xue) und des Yin. Nach der TCM reguliert die Leber das Blutvolumen. Die Niere ist die Mutter des Yin-Reservoirs. Dabei nährt die Leber die Sehnen, die Bänder und die Skelettmuskulatur; die Milz das weiche Muskelfleisch und die Nieren die Knochen. Insgesamt müssen wir bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates vor allem Leber, Nieren und Milz unterstützen. Beim chronischen Bi-Syndrom entstehen häufig Schleim-Nässe-Ansammlungen an den betroffenen Gelenken. Sie sind ein Ausdruck mangelnder energetischer Funktionen der Leber, der Nieren und vor allem der Milz.

Einzelne Bi-Syndrome

Bi-Syndrome werden entsprechend der verursachenden klimatischen Faktoren in die folgenden Kategorien eingeteilt:

  • Wind-Bi-Syndrom (Feng Bi)
    Dass durch den pathogenen Faktor Wind verursachte Bi-Syndrom ist relativ häufig. Die Symptome dafür sind plötzliche und i.d.R. von Gelenk zu Gelenk wandernde Schmerzen. Das Wind-Bi-Syndrom betrifft typischerweise die obere Körperhälfte, da die Windenergie meistens nach oben fließt und sich schnell verändert. Beim Wind-Bi-Syndrom ist der Puls oft oberflächlich gespannt und schnell.
  • Kälte-Bi-Syndrom (Han Bi)
    Symptome für das durch übermäßige Kälte verursachte Bi-Syndrom sind zum Teil bohrende, schneidende und starke Schmerzen an einem Gelenk, die sich meistens nachts verschlimmern. Wärme und Bewegung verringern die Schmerzen, Kälte verstärkt sie. Die starken Schmerzen kommen durch Stagnation des Blutes, da die Kälte die Leitbahnen blockiert und zu einer Verlangsamung des Blutes führt. Beim Kälte-Bi-Syndrom ist der Puls oft gespannt und tief.
  • Feuchtigkeits- und Nässe-Bi-Syndrome (Shi Bi)
    Symptome für durch übermäßige Feuchtigkeit und Nässe verursachte Bi-Syndrome sind dumpfe und mäßig starke Schmerzen, die mit einem Schwere- und manchmal auch Taubheitsgefühl einhergehen. Das Feuchtigkeits-Bi-Syndrom und insbesondere auch das Nässe-Bi-Syndrom treten in der unteren Körperhälfte auf. Die betroffenen Gelenke können geschwollen sein. Häufig tritt der Schmerz an Kanten der Röhrenknochen auf. Eine Verschlechterung der Symptome entsteht insbesondere bei feuchter Wetterlage. Die klimatische Feuchtigkeit führt bei einem geschwächten Zheng-Qi (aufrechtes Qi) zur Verlangsamung des Qi- und des Blutflusses. Auch Ernährungsfehler wie übermäßiger Genuss von zucker- oder fetthaltigen Nahrungsmitteln können die Entstehung von Shi Bi bewirken. Nässe-Bi wird in fortgeschrittener Form zu Nässe-Schleim und dies führt zu einer Blutstase. Beim Feuchtigkeits- und Nässe-Bi-Syndrom ist der Puls oft langsam und schlüpfrig.
  • Hitze-Bi-Syndrom (Re Bi)
    Das Hitze-Bi-Syndrom wird durch übermäßige Hitze, eine Infektion oder endogene Faktoren wie eine Leere-Hitze (Yin-Mangel) oder eine Fülle-Hitze (durch Leber- oder Magen-Hitze) verursacht. Als Symptome zeigen sich pochende, klopfende Schmerzen, die von einer lokalen Hitze begleitet werden. Die betroffenen Gelenke sind häufig geschwollen und gerötet. Beim Hitze-Bi-Syndrom ist der Puls oft schnell, voll und schlüpfrig.

Kombinierte Bi-Syndrome

In der Regel kommen Bi-Syndrome in kombinierter Form vor. Bei einer andauernden Erkrankung können sich die Syndrome verwandeln. So ist es möglich, dass zu einem Wind-Bi-Syndrom Symptome eines Kälte-Bi-Syndroms hinzukommen. Ein Kälte-Bi-Syndrom kann sich zu einem Hitze-Bi-Syndrom und einem Feuchtigkeit-Bi-Syndrom entwickeln. Die Behandlung richtet sich nach den dominantesten pathogenen Faktoren. Bei akuten Bi-Syndromen bleibt die Zunge, außer eventuell ihr Belag, in einem normalen Zustand. Ihre Farbe und Form ändern sich erst, wenn der pathogene Faktor tiefer eingedrungen ist und die Blutebene (Yin-Schicht) schädigt. Es hat sich dann ein chronisches Bi-Syndrom entwickelt. 

  • Knochen-Bi-Syndrom
    Das Knochen-Bi-Syndrom entwickelt sich typischerweise aus einem akuten Bi-Syndrom. Wenn das geschwächte Wei Qi den exogenen pathogenen Faktoren nicht mehr Widerstand leisten und das Zheng Qi (aufrechtes/gesundes Qi) nicht mehr das eingedrungenen Xie Qi (pathogener Faktor) nach außen befördern kann, stagnieren das Qi und das Blut mit der Zeit. Dies führt zu Obstruktionen, denn es entstehen Ansammlungen von Körperflüssigkeiten, die sich in Schleim umwandeln und sich in Gelenkschwellungen und Ödemen äußern. Die daraus resultierende Mangelernährung des Skeletts führt zur Steifigkeit der Gelenke sowie zu Gelenkdeformationen, Funktionseinschränkungen und chronisch fixierten Schmerzzuständen am Bewegungsapparat, d.h. zu Rheuma, Arthrose und Arthritis.

Therapie von Bi-Syndromen

Mikro-Ohrakupressur[1] (MOAP), Ohr- u. Körperakupunktur

Bei einem akuten Bi-Syndrom wirkt der äußere pathogene Faktor hauptsächlich auf die oberflächlich fließenden Tendinomuskulären Meridiane (TMM) und/oder auf die Nebenmeridiane (Luo-Gefäße).

Hier führt nach meiner Praxiserfahrung die Mikro-Ohrakupressur (MOAP) mit Meridianstrichen und Tuina als erste Maßnahme schnell zum Erfolg. Die irritierten Ohrpunkte liegen überwiegend auf der Anthelix, der Helix, der Scapha und dem Lobulus. Eine MOAP stärkt das Wei Qi, indem sie Oberflächen öffnet und hilft, damit pathogene Faktoren schneller nach außen zu befördern. Weitere Maßnahmen neben der Akupunktur/Moxibustion (siehe unten) sind je nach Syndrom der Mikroaderlass mit dem Pflaumen-Blütenhämmerchen sowie trockenes oder blutiges Schröpfen und Gua Sha (Schaben).

Bevorzugte Körperakupunktur-Regel bei Bi-Syndromen

Generell sind beim chronischen Bi-Syndrom das Xie Qi zu eliminieren und das Zheng-Qi aufzubauen. Neben den die Oberfläche öffnenden Maßnahmen wird am Körper akupunktiert, gegebenenfalls mit Moxibustion. Hierbei bevorzugt man in der Regel die Fernpunkte und das Sechs-Schichten-Konzept. Die Fernpunkte sind distal gelegene antike Punkte auf den betroffenen Meridianen oder auf den nach dem Sechs-Schichten-Konzept zugeordneten Meridianen. Es ist vorteilhaft, die von den betroffenen Gelenken aus diagonalliegenden Extremitäten als Fernpunkte zusätzlich zu nadeln. Also Fingergelenke bei betroffenen Zehengelenke, Handgelenke bei betroffenem Knöchel, Ellenbogen bei betroffenen Knien oder die Schulter bei betroffener Hüfte und umgekehrt.

  • Oben-Unten-Regel (Kontra- bzw. homolaterale Fernpunkte)
    Di 5 (Handgelenk) ←→ Ma 41 (Fußgelenk)
    Di 11 (Ellenbogen) ←→ Ma 35 (Knie)
    Di 10 (Radius) ←→ Ma 36 (Tibia)
    3E 6 (Ulna) ←→ Gb 39 (Fibula)
    Di 4 (Hand) ←→ Le 3 (Mittelfuß)
    Di 15 (Schulter) ←→ Ma 36 (Tibia)
    NP 69 (Schulterinneres, Jian Nei Ling) ←→ Mi 9 (Fibulainneres)
    Dü 11(Schultergürtel) ←→ Bl 54 (Becken)/Bl 40 (Kniekehle)
    3E 14 (Schulter) ←→ Gb 30 (Hüfte)/Gb 34 (Fibula)
  • Regionen-bezogene Fernpunkte
    Zehen Di 4
    Hüfte Gb 41, Bl 62
    Sakrum Bl 40, Bl 58
    Unterer Rücken Bl 40, Bl 60
    Handgelenk Ma 36, Mi 5, Gb 40
    Ellbogen Di 4, 3E 5, Di 1
    Schulter 3E 5, Di 4, Lu 7, 3E 1, Di 1, Ma 38, Bl 58
    Nacken Gb 39, Dü 4, 3E 5, 3E 8, Bl 60, Lu 7, Ma 40, Ni 4
  • Wichtige lokale Punkte
    Zehen Extrapunkte 19 „Bafeng“ (Die Acht Winde), Mi 3
    Knöchel Mi 5, Gb 40, Ma 41, Bl 60
    Knie Ex 23 „Xiyan“ (Knieaugen), Gb 34, Ma 36, Mi 9, Mi 10, Le 7, Le 8, Ni 10, Bl 40
    Hüfte Gb 30, Gb 29
    Sakrum Bl 32, Ex 11 „Shiqi Zhuixia“ (17. Wirbelkörper), Bl 27, Bl 28
    Untere Rücken Bl 23, Bl 24, Bl 25, Ex 11
    Finger 3E 3, Extrapunkte 14 „Baxie“ (Die Acht Schrägläufigkeiten)
    Handgelenk 3E 4, Di 5, Dü 4, Dü 5, Pe 7
    Ellbogen Di 11, Dü 8, 3E 10
    Schulter Di 15, 3E 14, Ex 16 „Jianneiling“ (Schulterpunkt)
    Nacken Gb 20, Bl 10
  • Ah Shi-Punkte
    Schmerzhafte Punkte, die nicht auf dem Verlauf des jeweiligen Meridians liegen, aber in der Nähe des erkrankten Bereichs, nadelt man mit. Die Ah Shi-Punkte können durch Fingerdruck ertastet und durch den Patienten /die Patientin bestätigt oder mit der Nadel „Very-Point-Technik“ gefunden werden.


Akupunkturpunkte, zugeordnet nach pathogenen Faktoren

Die Behandlung der einzelnen Bi-Syndrome hängt von den spezifischen pathogenen Faktoren wie folgt ab:

  • Wind-Bi-Syndrom
    Die Ziele der Therapie sind, den Wind zu zerstreuen, die Oberflächen zu öffnen, um Leitbahnen durchgängig zu machen und das Blut zu nähren. Bei einem akuten Wind-Bi-Syndrom und bei einem kombinierten Wind-Hitze-Bi-Syndrom wird sedierend genadelt. Demgegenüber ist bei einem Wind-Kälte-Bi-Syndrom eine Moxa-Behandlung angezeigt. Die folgenden Punkte sind zu akupunktieren:
    Gb 20, Du 14, Bl 12, 3E 5, Di 4, Gb 34 und Le 3. Zusätzlich sind Bl 17 und Bl 18 neutral zu nadeln, um das Blut zu nähren.
  • Kälte-Bi-Syndrom
    Die Ziele der Therapie sind, die Kälte zu eliminieren und die Leitbahnen durchgängig zu machen. Es wird tonisierend genadelt. Eine zusätzliche Moxa-Behandlung ist hier sehr wirkungsvoll. Die folgenden Punkte sind zu akupunktieren:
    Du 14, Bl 23, Du 4, Ma 36 und Ren 6.
  • Feuchtigkeits- und Nässe-Bi-Syndrome 
    Die Ziele der Therapie sind, die Feuchtigkeit bzw. die Nässe zu eliminieren, die Leitbahnen durchgängig machen und das Milz-Qi zu stärken.
    Im akuten Fall sind Mi 9, Gb 34 und Ma 36 sedierend und Mi 6 und Bl 20 tonisierend zu nadeln. Im chronischen Fall werden alle fünf genannten Punkte neutral genadelt.
  • Hitze-Bi-Syndrom
    Die Ziele der Therapie sind, die Hitze zu kühlen, die Leitbahnen durchgängig zu machen und das Blut zu bewegen. Im akuten Fall wird sedierend, im chronischen Fall neutral genadelt. Eine Moxa-Behandlung ist kontraindiziert.
    Die folgenden Punkte werden akupunktiert: Du 14, Di 4, Di 11, 3E 5, Mi 10 und Ma 43.

Beim Knochen-Bi-Syndrom ist es wichtig, neben den genannten Behandlungen Maßnahmen zur Stärkung der inneren Organe wie Leber, Niere und Milz zu ergreifen, um das Zheng Qi zu fördern. Dazu gehören eine Kräuter- und Mikronährstofftherapie, eine Säure-Basen-Haushalt-Regulation über basische Ernährung sowie das Trinken nach der Organuhr. Die Patient:innen sollten ermuntert werden, sich mehr zu bewegen, mehr zu Fuß zu gehen oder Körperertüchtigungen wie Qigong, Yoga oder Pilates zu praktizieren.

Beispiel: Kniegelenkschmerzen (Gonalgie)

Kniegelenkarthrose oder Kniegelenkarthritis gehören in allgemeinen zu den Knochen-Bi-Syndromen. 

Insgesamt sind eine sorgfältige Anamnese und die körperliche Untersuchung bei einer Gonalgie differentialdiagnostisch besonders wichtig. Bei Beschwerden des unteren Bewegungsapparates ist es unerlässlich, die gesamte Statik zu inspizieren und die Gelenksfunktionen zu überprüfen. 

Knieschmerzen können äußere und innere Ursachen haben. Zu den äußeren Ursachen zählen Über- oder Fehlbelastungen des Kniegelenks sowie der Kniebänder, Chondropathien und Unfallfolgen (z. B. Gelenksdistorsionen).

Sind die Kniegelenksbeschwerden durch eine ISG-Blockade bedingt, so muss diese zuerst korrigiert werden. Die Gonalgie ist häufig ein reflektorisches Symptom für eine ISG-Blockade. 

Die inneren Ursachen für eine Gonalgie sind vielfältig. Es können Wachstumsschmerzen bei schnell wachsenden Jugendlichen, Infektionen, stoffwechselbedingte rheumatische Arthritiden oder chronische Arthrosen sein. Dahinter verbergen sich häufig reaktive Arthritiden, die durch nicht ausgeheilte Virus- oder Streptokokken-Infektionen verursacht wurden. Bei älteren Menschen sind Knieschmerzen oft durch eine allgemeinen Gelenkschwäche oder durch strukturelle Veränderungen aufgrund eines Bewegungsmangels bedingt.[1]

Ohrakupunktur

Die folgenden Punkte können behandlungsbedürftig sein:

  • Irritierte Punkte auf der Energetischen Behandlungslinie vom Null-Punkt in Richtung L4/L5 und Sakrum und in Richtung Niere (95)
  • Kniebänder (49b), evtl. Dauernadel
  • Kniegelenk (49a), evtl. Dauernadel
  • Shen Men (55)
  • LWS (40)
  • Niere (95)
  • Irritierte Punkte auf den motorischen Bahnen der Medulla spinalis auf der Rückseite der Helix

Körperakupunktur

Punkte auf dem Meridian, der durch den betroffenen Bereich des Knies verläuft. Das können der Magen-, Milz-, Gallenblasen-, Blasen-, Nieren- oder Lebermeridian sein. Dazu kommen Punkte auf dem gekoppelten Meridian oder auf dem nach der Oben-Unten-Regel zugeordneten Meridian.

Lokalpunkte: Ma 35 (laterales „Knieauge“), Ma 36, Ma 40, Ex 23 (mediales „Knieauge“), Mi 9, Gbl 33, Gbl 34, Bl 40, Ni 10 und Le 8.

Fernpunkte: Bei akuten Beschwerden beginnt man die Körperakupunktur je nach Lokalisation der Schmerzen wie folgt:

  • vordere Außenseite des Knies: Ma 41, Di 11 und Di 10
  • mediale Seite des Knies: Mi 5, Lu 5, Le 3, Pe 3, Ni 3 und He 3
  • Kniekehle: Bl 62, Dü 8 und Lu 5
  • Außenseite des Knies: Gbl 40 und 3E 10
  • Bei Knieschmerzen aufgrund einer ISG-Blockade kommen zusätzlich die folgenden Punkte in Betracht: Bl 23-27, 52, 31, 32 und 36.

Moxibustion bei chronischer Kniegelenksarthrose

Mangel in Zusammenhang gebracht. 

  • Zur Unterstützung des Nieren-Qi werden die Ah Shi-Punkte um das Kniegelenk herum sowie Bl 23, Bl 52 und Ni 7 gemoxt.

Insgesamt hat sich das Konzept des Bi-Syndroms als ein wertvoller Schlüssel sowohl zur Diagnose der Ursachen von Wirbelsäulen- und Gelenkschmerzen als auch zu ihrer Behandlung erwiesen.

Literaturhinweis:
[1]  „Ohrakupunktur und Mikro-Ohrakupressur nach TCM/Systemisch-Energetische Wirbelsäulen- und Gelenktherapie (SEWIG)“ Jin-Sook Schnell-Jacob, ISBN: 9783964742322, ML Verlag

Bildnachweis:
Depositphotos/AGTCM
Grafik/Jin-Sook Schnell-Jacob

Jin-Sook Schnell-Jacob

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