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Was wir über Arzneimittel-Wechselwirkungen mit Kräutern wissen sollten

Oft fragen uns besorgte Patient:innen, ob sie den „Tee“ zusammen mit ihren Medikamenten nehmen dürfen. Diese Frage ist nicht immer leicht zu beantworten, weil es zu Arzneimittel-Wechselwirkungen noch wenig Forschung gibt. Im Podcast erklärt Apothekerin, TCM-Therapeutin und Autorin Sabine Ritter, wann wir vorsichtig sein sollten. Und wie wir unerwünschte Wechselwirkungen erkennen können.

Patientengruppen, bei denen man besonders vorsichtig sollte, sind multimorbide Patient:innen, die fünf und mehr Wirkstoffe einnehmen, Senior:innen, HIV- und Krebspatient:innen sowie Patient:innen mit Einschränkungen der Leber- und Nierenfunktion.

Die am besten erforschten Arzneipflanzen, zu denen es auch Daten über Arzneimittel-Wechselwirkungen gibt, sind:

  • Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Gelbwurz (Curcumae longae Rhiz, Jiang Huang)
  • Ginkgo (Ginkgo folium)
  • Ginseng (Ren Shen)
  • Knoblauch (Allii sativi bulbus)
  • Mariendistel (Silybum marianum)
  • rotem Reis (Monascus purpureus)
  • Schisandra (Wu Wei Zi)
  • rotem Sonnenhut (Echinacea purpurea / E. angustifolia)
  • Süßholz (Glycyrrhiza glabria Rx, Gan Cao)

Hier lohnt es sich immer nachzuschauen, wenn eine gemeinsame Anwendung mit Medikamenten geplant ist.

Wenn sich das Befinden eines Patienten/einer Patientin während einer phytotherapeutischen Begleittherapie verschlechtert, sollte man immer daran denken, dass eine noch unbekannte Arzneimittel-Wechselwirkung dahinter stecken könnte und die Kräuter für einige Tage weglassen. Teemischungen sind für unerwünschte Wechselwirkungen zum Glück weniger anfällig als Einzelkräuter. Wichtig ist auch, den Patienten/die Patientin über mögliche Wechselwirkungen aufzuklären.

Sabine Ritter betont im Podcast, dass sie mit begleitender Phytotherapie viele gute Erfahrungen gemacht hat. Im besten Fall kann man damit unerwünschte Nebenwirkungen der Medikamente reduzieren oder auch deren Dosis reduzieren (z.B. Schmerzmittel).

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