Krebstherapie
Hallo,
meine Schwester hatte vor einem Jahr Brustkrebs, der mittels Chemo- und Strahlentherapie geheilt wurde, jetzt ist eine Metastase gefunden worden im Beckenknochen. Sie wird jetzt mit Tabletten behandelt.
Wie kann die TCM unterstützend zu Ihrer Genesung beitragen?
Oder hat schon jemand gute Erfahrungen gemacht mit der Misteltherapie?
Grüße
Silja Walter
Silja Thiemann
ModeratorLiebe Frau Walter,
Die asiatische Medizin sieht jeder Erkrankung als ein Ungleichgewicht in Körper, Geist und Seele an. Leidet die Seele, leidet der Körper, aber auch umgekehrt. Daher kann mit den Mitteln der Chin. Medizin selbst in schweren Fällen, in denen einfach "harte Schulmedizin" notwendig ist, unterstützt werden.
Das kann in der Form passieren, dass auf der körperlichen Ebene z.B. Nebenwirkungen der Chemo/Bestrahlung gedämpft werden, Schmerzen gelindert werden, dass auf der seelischen Ebene Mut und Stabilität genährt werden können. Die Begleitung eines Krebspatienten ist sehr individuell, manchmal kann tatsächlich Heilung unterstützt werden, in anderen Fällen bleibt uns nur, die verbleibende Zeit so lebenswert wie mgl. zu halten.
Viele Grüsse,
Silja Thiemann
Silja Thiemann
ModeratorErgänzung zur begleitenden Misteltherapie:
Viel Erfahrung mit Misteltherapie hat die anthroposophische Medizin, gerade auch in den Kliniken, die schwerpunktmässig mit anthroposophischer Medizin arbeiten. Dort ist die Misteltherapie eine Selbstverständlichkeit in der Krebstherapie. Gerade bei Krebsformen, die früh genug erkannt wurden, bzw. weniger zum metastasieren neigen, kann einem möglichen Rezidiv über diese bei richtiger Anwendung nebenwirkungsfreie Therapie oft sinnvoller vorgebeugt werden, als mit Chemotherapien.
(Die Chemotherapeutika an sich sind selbst krebsauslösende Mittel, so dass hier offen gesprochen der "Teufel mit dem Beelzebub" ausgetrieben wird - was in einigen Fällen immer noch sinnvoll ist, aber eben längst nicht in allen Fällen, bei denen heute Chemo eingesetzt wird.)
Grundsätzlich sollte mit der Misteltherapie so früh wie möglich begonnen werden. Das würde ich allerdings noch ergänzen wollen mit meiner Meinung, dass es andererseits aber auch nicht zu spät sein kann, zumindest noch zu versuchen zu vermeiden, was sich vermeiden lässt! Vergleichsweise zur Chin. Kräutertherapie muss aber auch die Misteltherapie individuell an den Patienten angepasst werden. Es gibt verschiedene Mistelpräparate in verschiedenen Stärken, die auch im Laufe der Behandlung an die persönliche Entwicklung immer wieder verändert werden. Im Übrigen ergänzen sich die Chin. Medizin und die Anthrop. Medizin sehr gut, wie ich in meiner Praxis immer wieder feststelle.
Auch die Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland e.V. hat eine Möglichkeit, nach Therapeuten zu suchen, auch speziell unter dem Stichwort Onkologie im Feld "Beschreibung":
http://www.anthroposophischeaerzte.de/in...
Weitere Info finden Sie auch unter
http://www.mistel-therapie.de/mistel.htm...
bzw. sehr gute, praxisrelevante Artikel zur Begleittherapie finden interessierte Kollegen in den beiden Fachbüchern:
Anthroposophische Medizin in der Praxis 1 und 2,
NMM Verlag Bad Boll
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