Suche nach einem Therapeuten in Ihrer Nähe Mehr Suchoptionen
Tai Chi

Heuschnupfen

der.hübi 07.03.2008 17:02

Der Frühling kommt, und mit Heuschnupfen freut man sich darauf ja gar nicht. Die langwierige Sensibilisierung beim Hautarzt hat mir zwar ein wenig geholfen hat, ich habe aber an manchen Tagen immer noch starke Probleme aufgrund der Allergie. Nun wollte ich fragen ob die Akupunktur möglichkeiten bietet diese Beschwerden zu lindern.

Gruß
der martin

Silke Burkart Mitglied 08.03.2008 19:30

Die Akupunktur diagnostiziert die akuten Symptome wie Fließschnupfen, Hautjucken, rote und juckende Augen, nießen etc. meist als Symptome in Kombination mit dem pathogenen Faktor "Wind". Rote Augen, oder juckende Augen und Haut werden als "Wind-Hitze", farbloser Fließschnupfen als "Wind-Kälte" diagnostiziert. Diese können durchaus mit Akupunktur behandelt werden.

Warum treten diese Erkrankungen bevorzugt im Frühling auf? Abgesehen vom Pollenflug, kennt die TCM noch eine zweite Erklärung: Der Wind ist der für den Frühling typische Klimatische Faktor (Sommer: Hitze, Spätsommer: feuchte Hitze, Herbst: Trockenheit, Winter: Kälte). Er kann als "sun", der sogenannte "laue Frühlingswind" auftreten: er vertreibt den Winter aus allen Ecken und weckt unser Potential, unsere Träume und Pläne. Ist der Mensch jedoch nicht kräftig genug oder verbraucht viel Energie durch Stress, übermäßige körperliche Anstrengung oder innere Anspannung, befördert der Wind (auch "Speerspitze alles Übels" genannt) Kälte in den Körper und die o.g. Zeichen können entstehen. Um dies zu vermeiden sollte man den Winter zur Regeneration, frühem und daher langem Schlaf und ein bisher geistiger Einkehr nutzen.

Karius 02.09.2008 10:44

Also: Akupunktur hilft! nach meiner Erfahrung bei rund 90% der Patienten.
Walter Karius

Sie möchten ebenfalls an dieser Diskussion teilnehmen? Dann können Sie sich hier kostenlos registrieren.