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Tai Chi

schweres Ulcus cruri bei einer 85. jährigen Patientin

Christine Mitglied 13.04.2008 16:52

seit 2 Jahren behandele ich eine 85 jährige, die 2 tiefe und Handteller große Geschwüre am Unterschenkel hat. Es geht sehr langsam und ist sehr schwierig. Die Patientin will nicht ins Krankenhaus und auch nicht zum Arzt. Sie hat Angst, dass die Ärtze sie amputieren (!) Meine Frage: weiß jemand etwas über äußerliche Tinkturen zum Kühlen und besänftigen der Hitze im Bein? Ich habe sie bisher mit Akupunktur und Komplexhomöopathie behandelt. Etwas Fortschritt habe ich schon erzielt. Die Geschwüre sind etwas kleiner und weniger tief geworden! Mit Kräutern habe ich mich bisher nicht getraut. Meine Kenntnisse darin reichen für gewöhnliche und nicht zu komplizierte Erkrankungen.
Ich wäre für jeden Tip dankbar!
Christine
Christine

Frontend: 00000000153.jpg Silja Thiemann ModeratorMitglied 15.04.2008 09:17

Liebe Christine,

kennst Du die Schwedenkräuter nach Maria Treben?
(Achtung, es gibt verkürzte Rezepte, die nur als Abführmittel taugen..., daher "nach Maria Treben" ist wichtig.)
Das ist eine alte, westliche Heilkräuter-Tinktur, die man selbst ansetzen muss. Sie ist wunderbar ausbalanciert, gerade auch alten Menschen meist sogar bekannt und von ihnen akzeptiert.

Hier denke ich, dass ein Versuch auf jeden Fall lohnt, die Geschwüre mit Schwedenkräuter-Auflagen zu behandeln. Das kann die Patientin v.a. selbst machen, indem sie die Stellen zuerst dünn mit Ringelblumen-Heilsalbe eincremt. Dann kommt ein Strumpf darüber, der mit verdünnter Schwedenkräuterlösung ausgedrückt wurde. Zum Schutz der Wäsche noch in anderer Strumpf darüber. Die ersten 2-3 Male die Auflage nur über 2-4h, z.B. beim Mittagschläfchen machen. Wenn sie gut vertragen werden, dann sollte sie diese über Nacht wirken lassen.

HTH, viele Grüsse, Silja

Christa Mitglied 25.06.2008 10:33

Liebe Christine,
ich habe ein Ulcus cruris meiner Schwiegermutter mit Retterspitz äußerlich (Lösung verdünnt wie auf der Flasche beschrieben) behandelt. Dafür wurde täglich eine Auflage mit Retterspitz äußerlich besprühter Hanffaser (nach Hildegard von Bingen, Jura Pharm, Konstanz) für 10 Minuten angelegt und das Bein solange hochgelagert. Nach Entfernen der Auflage wurde die Wunde mit Oleo Tüll und einer Aktivkohlekompresse steril verbunden. Die Behandlung dauerte ca. 3-4 Wochen, aber jetzt ist alles verheilt. Die Wunde war ca. 2 cm groß. Gleichzeitig wurde eine Ausleitung und Entgiftung mit homöopathischen Mitteln durchgeführt. Die Behandlung mit Retterspitz nahm den Juckreiz und die Schmerzen im Bein. Falls Du diese Behandlung ausprobierst, gib mir bitte eine Antwort ob die Behandlung erfolgreich war.
Liebe Grüße Christa

Gabriele Mitglied 09.12.2008 20:49

Hallo Christine,
mir fallen spontan Blutegel ein. Kennst Du Dich damit aus?
Viele Grüße
Gaby

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