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Akupressur

Claudicatio intermittens nach traumatischer Beinamputation

Radimé 18.08.2008 20:58

Seit 2 Monaten behandle ich mit der Methode von Dr. Tan einen 50jährigen Patienten dem 1990 nach einem Unfall das linke Bein bis zur Mitte des Oberschenkels amputiert werden musste. Seit 2004 leidet er unter zunehmender Claudicatio intermittens mit einer Gehstrecke von max. 100m. Da die Gefäße ab der A. iliaca ext. erheblich reduziert und auch brüchig sind, ist keine OP möglich.

Kurz nach Behandlungsbeginn gab er Wärmegefühl im Oberschenkel-Rest an, einige Sitzungen später auch ein Kribbeln. Seitdem hat sich bezüglich der Symptome jedoch nichts mehr verändert. Die Behandlungen erfolgen an 3 Tagen/Woche mit Ah Shi Punkten am rechten Unterarm sowie Pe6, Lu7, He5 rechts, Di3, Dü3, Sj3 links und Ma36, Bl40, Gb34 rechts.

Was allerdings passiert ist: Er hat während der Behandlungszeit ca. 8 kg zugenommen (ohne Veränderung der Diät!) - hat jemand eine Idee, ob dies mit der wiederholten Anwendung von Erd- und Holzpunkten zusammen hängen kann? Und soll ich mit dieser Behandlung fortfahren? Normalerweise soll die Balance Methode ja schnell wirken, andererseits besteht die Erkrankung ja auch schon lange...

Für jede Idee und Hilfe bin ich dankbar!
Liebe Grüße,
Radimé Farhumand

Karius 01.09.2008 13:08

Hallo liebe Kollegin,
da die Schmerzakupunktur mit Spiegeln etc nicht klappt, ist sie auch nicht die richtige
Therapie für diese Situation. Die Ursache des Schmerzes ist nicht eine Qi- Stagnation im Stumpf, die z. B. auch in Ruhe schmerzen würde.
Bei dem Hinweis auf die lädierte Arterie liegt ja der Gedanke nahe, dass die Durchblutung des Beines das Problem ist, die an der Arterie an ihr Grenze stößt.
Ort des Problems ist dan diese Stelle im Bein.
Die hier angewandte 3/4 Gruppe der 12 Punkte - Behandlung kann evtl,. auf die Gefäßproblematik durchgearbeit werden. Da mir sonst aber wenig Information über Puls etc vorliegen, möchte keinen Vorschlag diesbezüglich mnachen. Die Gewichtszunahme könnte auch als Wirkung der angewandten Punkte auf das Gesamtsystem gesehen werden.

Ich denke, es ist besser, eine Gefäßorientierte Kräutermedikation zu machen. Da könnte ich mir dei Pillen von Biomed: Salvia Shou Wu vorstellen. Damit habe ich ähnlicher Situation ganz gute Erfahrungen.
Viel Glück und Erfolg.
Walter Karius

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